
Bundesliga-Finale in Brunsbüttel
Einige Würfel waren bereits am vergangenen Doppelspieltag
der Bundesliga Ende Februar gefallen. Die letzten Entscheidungen fallen dagegen
erst am Sonntag ab 10 Uhr in Brunsbüttel im dortigen Kegelsportzentrum
Wandmaker. Im zehnten Jahr der Bundesliga gastieren die Peinerinnen dort erst
zum zweiten Mal.
Flotte Neun (17:13) hatte am letzten Doppelspieltag in Neukloster nach einem 2:4 gegen RW Hamburg und Fortuna Kiel die Chance auf die Wiederholung der Bronzemedaille des Vorjahres unglücklich verspielt. Vom derzeitigen Rang sechs ist nur noch eine Verbesserung auf Rang vier möglich, wenn Cuxhaven (19:11) und Bremerhaven (18:12) verlieren sollten.
Voraussetzung hierfür ist allerdings ein eigener Sieg gegen den Tabellennachbarn Carat Bremen (14:16). Zwar konnten die Peinerinnen im vergangenen Jahr noch glatt punkten, aber die bisherige Bilanz aller neun Partien weist nur ein 5:4 für Flotte Neun aus, und das bedeutet für die Peiner jungen Damen wieder einmal, dass eine offene Partie zu erwarten ist mit beinahe jedem Spielausgang.
Den Titel untereinander ausmachen werden Tabellenführer Rendsburg (25:5) gegen den Dritten RW Hamburg (21:9) und Fortuna Kiel (23:7) in der Partie gegen Husum (8:22). Anstrengend werden die Partien für alle Teams, weil sechs Spiele zeitgleich in einer Halle stattfinden, und statt der gewohnten Zweier-Spielachsen sind Einzelstarts vorgesehen.
„Wir haben fertig“, meinte Gabi Beckmann in Erinnerung an einen bekannten Fußballtrainer. „Die Bundesligasaison war sehr anstrengend. Jeder konnte jeden schlagen. Wir haben unser Bestes getan und waren lange Zeit wieder ganz oben mit dabei. Aber die Saison ist noch lange nicht zu Ende. Es warten nämlich für viele von uns acht noch die Landes- und danach die Deutschen Meisterschaften auf Bohle und Dreibahnen. Aber erst einmal sechs Stunden Brunsbüttel, und dann schaun wir mal.“