
Flotte Neun auf Meisterkurs / KSG 82 im Keller
Die Schwerstarbeit im Nienburger Kegel-Center ist für die Peiner Verbandsteams abgehakt, jedoch mit unterschiedlichen Ergebnissen. Thomas Gröne (Flotte Neun) erklärte die verwunderlichen Holzzahlen: „Nienburg ist extrem schwer zu bespielen. Viele normale Würfe bringen eine Vier oder Fünf. Da hilft nur eins: nicht ärgern, nervös werden oder fluchen sondern ruhig bleiben.“ Dieses einfache Rezept befolgte die Flotte Neun mit einem 6:0 und bleibt damit auf dem Aufstiegskurs in die Verbandsliga. Dagegen verpasste das Sorgenkind KSG 82 nach einem 0:6 wohl die letzten rettenden Punkte zum Klassenerhalt.
KSG 82 Peine - KSC Gleidingen 5086:5140 (0:3/30:48)
Im Kellerduell „Tot gegen Elend“ konnte auf Peiner Seite nur Axel Hille (870:855) überzeugen. Zwei Drittel lang tauschten die bisher sieglosen Teams nach jeder der acht Bahnen die Führung. Im Schlussdrittel zog der KSC jedoch unwiderstehlich und ohne Peiner Gegenwehr auf und davon.
Ergebnisse: Eggers (843:863), Krause (843:848), Bund (857: 850), Garbs (830:853), Pfennig (843:871).
Flotte Neun Peine - SG Burgdorf / Lehrte 5181:5160 (3:0/45:33)
Der ungeschlagene Peiner Spitzenreiter leistete sich keine individuelle Schwäche und präsentierte eine gleichmäßige Teamleistung. Die Spiel entscheidende 15-Holz Führung der Startachse wurde besonnen auf widerspenstigen Bahnen verteidigt.
Ergebnisse: Beckmann (867:863), Pfeiffer (866:855), Gröne (857:843), Benincaso (864:876), Christiansen (864:857), Dalibor (863:866).
KSG 82 Peine - SG Burgdorf / Lehrte 5077:5116 (0:3/33:45)
Die neu formierte Peiner Startachse mit einem erneut überzeugenden Axel Hille (868:866) spielte sich überraschend mit 21 Holz in Führung. Doch die Freude war nur von kurzer Dauer. Die gegnerische Mittelachse wendete das Blatt in eine 13-Holz-Führung, und dieser Rückstand war für die Peiner Schlussachse eine Nummer zu groß.
Ergebnisse: Garbs (856), Krause (840:861), Bund (828:841), Pfennig (848: 858), Eggers (837:853).
Flotte Neun Peine - KSC Gleidingen 5165:5133 (3:0/42:36)
Erstaunlich viel Gegenwehr mussten die Peiner brechen. Zwar bedeutete die Führung nach zwei Dritteln bereits die beiden Siegpunkte, aber die Hintermänner des KSC kämpften um den Zusatzpunkt, verpassten diesen jedoch durch die erfolgreiche Gegenwehr Dirk Christiansens (872:871).
Ergebnisse: Beckmann (849:853), Pfeiffer (867:856), Gröne (873:838), Benincaso (855:839), Dalibor (849:876).
Verfolger mit nur drei Zählern Rückstand ist weiterhin die KSG Clausthal. Diese besiegte in Celle Wodan/Saturn Hannover und Grasdorf. Beide treffen am 17. Januar am letzten Doppelspieltag in Uelzen auf die Peiner Vertretungen.